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<title>Mušov</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Mušov</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Mušov</b> (deutsch <i>Muschau</i>) ist eine <a href="W%C3%BCstung" title="Wüstung">Wüstung</a> in <a href="Tschechien" title="Tschechien">Tschechien</a>. Sie liegt zwölf Kilometer nördlich von <a href="Mikulov" title="Mikulov">Mikulov</a> (<i>Nikolsburg</i>) im mittleren <a href="Thaya" title="Thaya">Thaya</a>-Stausee von Nové Mlýny (<i>Neumühl</i>). Ihre Fluren gehören zur Gemeinde <a href="Pasohl%C3%A1vky" title="Pasohlávky">Pasohlávky</a> (<i>Weißstätten</i>) im <a href="Okres_Brno-venkov" title="Okres Brno-venkov">Okres Brno-venkov</a> (<i>Bezirk Brünn-Land</i>). Erhalten blieb auf einer Insel die <a href="St._Leonhard_(Mu%C5%A1ov)" title="St. Leonhard (Mušov)">Kirche des hl. Leonhard</a> sowie eine Kellerzeile am Burgstallhügel (Hradisko).<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichte">Geschichte</h2></div>
<p>Siedlungsfunde sind bereits aus der <a href="Steinzeit" title="Steinzeit">Steinzeit</a>, jüngeren <a href="Bronzezeit" title="Bronzezeit">Bronzezeit</a>, <a href="Hallstattzeit" title="Hallstattzeit">Hallstattzeit</a> und <a href="Lat%C3%A8nezeit" title="Latènezeit">Latènezeit</a> nachweisbar. Zur Zeit der <a href="Markomannenkriege" title="Markomannenkriege">Markomannenkriege</a> (166–180 n.&nbsp;Chr.) bestand beim heutigen Mušov ein weit ausgedehnter <a href="R%C3%B6misches_Milit%C3%A4rlager" title="Römisches Militärlager">militärischer Stützpunkt</a> der <a href="R%C3%B6mische_Legion" title="Römische Legion">römischen Armee</a>. Die aufgefundenen Reste dieses Stützpunktes, ein Badegebäude und mehrere Militärlager, wurden anfänglich in die Zeit des Kaisers <a href="Augustus" title="Augustus">Augustus</a> datiert und mit dessen Feldzug gegen <a href="Marbod" title="Marbod">Marbod</a> im Jahr 6 n. Chr. in Verbindung gebracht; mittlerweile wird aber eine Verbindung mit den Markomannenkriegen angenommen.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Hier wurde im Jahr 1988 auch das so genannte „<a href="K%C3%B6nigsgrab_von_Mu%C5%A1ov" title="Königsgrab von Mušov">Königsgrab von Mušov</a>“ entdeckt, das in die Zeit der Markomannenkriege datiert und in dem ein wahrscheinlich romfreundlicher germanischer Führer bestattet wurde. Auch für die Zeit der <a href="V%C3%B6lkerwanderung" title="Völkerwanderung">Völkerwanderung</a> sind Funde belegt. Die älteste slawische Besiedlung setzt in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts ein.
</p><p>In der <a href="Laa_an_der_Thaya" title="Laa an der Thaya">Laaer</a> Urkunde vom 4. Dezember 1237 wird der Ort in Besitz der <a href="D%C3%BCrnholz_(Adelsgeschlecht)" title="Dürnholz (Adelsgeschlecht)">Herren von Dürnholz</a> und eine romanische Kapelle erwähnt. 1249 gelangte der Ort an <a href="Heinrich_I._von_Liechtenstein" title="Heinrich I. von Liechtenstein">Heinrich&nbsp;I. von Liechtenstein</a>. Eine weitere urkundliche Erwähnung von „Muschaw“ erfolgte 1332. Für das Jahr 1414 sind in einem <a href="Urbar_(Verzeichnis)" title="Urbar (Verzeichnis)">Urbar</a> besondere Fischereirechte verzeichnet. Während der <a href="Hussitenkriege" title="Hussitenkriege">Hussitenkriege</a> bot der „Taborgraben“ dem Ort Schutz. Hierbei handelte es sich um einen 250&nbsp;m langen Ringwall, dessen Ursprung schon in frühester Zeit lag.
</p><p>1560 musste Christoph von <a href="Haus_Liechtenstein" title="Haus Liechtenstein">Liechtenstein</a> Muschau mit der Herrschaft Nikolsburg an den ungarischen Freiherrn Ladislaus von Kereczeny und Kaniafeld verkaufen. Ab 1566 gehörte die Herrschaft seinem Sohn Christoph von Kereczeny und Kaniafeld, der Muschau 1570 auch das Marktrecht verlieh. Nach dessen kinderlosem Tod 1572 fiel die Herrschaft Nikolsburg an den Kaiser, der sie dann 1575 <a href="Adam_von_Dietrichstein" title="Adam von Dietrichstein">Adam von Dietrichstein</a> gab.
</p><p>Zur Zeit der <a href="Reformation" title="Reformation">Reformation</a>, am Beginn des 16. Jahrhunderts, war die Pfarre zeitweise evangelisch und der Ort von Angehörigen der <a href="Radikale_Reformation" title="Radikale Reformation">radikal-reformatorischen</a> <a href="T%C3%A4ufer" title="Täufer">Täuferbewegung</a> bewohnt. In der Zeit der <a href="Rekatholisierung" title="Rekatholisierung">Rekatholisierung</a> um 1582 wurde die Kirche vom <a href="Olm%C3%BCtz" title="Olmütz">Olmützer</a> Bischof <a href="Stanislaus_Pavlovsk%C3%BD_von_Pavlovitz" title="Stanislaus Pavlovský von Pavlovitz">Stanislaus Pavlovský von Pavlovitz</a> neu geweiht. Nachfolgend nahmen 161 Menschen den katholischen Glauben wieder an.
</p><p>1609 erhielt Muschau eine <a href="Bergrecht" title="Bergrecht">Bergrechtsordnung</a>. Während des <a href="Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" title="Dreißigjähriger Krieg">Dreißigjährigen Krieges</a> wurden im Jahre 1622 die <a href="T%C3%A4ufer" title="Täufer">Täufer</a> (<a href="Hutterer" title="Hutterer">Hutterer</a>) aus dem Land gewiesen. Diese zogen daraufhin nach <a href="Siebenb%C3%BCrgen" title="Siebenbürgen">Siebenbürgen</a> weiter.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit dem Bau der Kaiserstraße von Wien nach Brünn 1754 nahm Muschau einen wirtschaftlichen Aufschwung. Muschau war bis 1761 nach <a href="Pern%C3%A1" title="Perná">Bergen</a> gepfarrt und erst ab 1865 wieder selbständige Pfarrei. <a href="Kirchenbuch" title="Kirchenbuch">Matriken</a> werden seit 1627 geführt (Onlinesuche über das Landesarchiv Brünn).<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> <a href="Grundbuch" title="Grundbuch">Grundbücher</a> werden seit 1759 geführt. Zur gleichen Zeit wurde eine Schule in Muschau eingerichtet, im Jahre 1796 wurde sie restauriert und erweitert. 1804 vernichtete ein Großbrand 50 Häuser. Um die alte Schule zu ersetzen, wurde im Jahre 1831 eine neue Schule gebaut, welche 1883 auf zwei Klassen aufgestockt wurde.
</p><p>Wegen der Stauungen am Zusammenfluss von Thaya, <a href="Svratka_(Fluss)" title="Svratka (Fluss)">Svratka</a> (<i>Schwarza</i>) und <a href="Jihlava_(Fluss)" title="Jihlava (Fluss)">Jihlava</a> (<i>Igel</i>) war Muschau häufig zweimal im Jahr überschwemmt. Darum wurden im Überschwemmungsgebiet Ziegelbrücken gebaut und im Zuge der Thaya-Regulierung, um 1892, das Flussbett von der Mühle bis zur Eisernen Brücke drei Meter tief ausgebaggert. Da die wiederkehrenden Überschwemmungen dadurch trotzdem nicht verhindert werden konnten, wurde 1979 ein Stausee mit einem Wasserkraftwerk angelegt.
</p><p>Der größte Teil der Bewohner von Muschau lebte vom Fischfang und der Landwirtschaft, wobei der sonst wichtige Weinbau Südmährens hier keine wichtige Rolle gespielt hatte. Daneben gab es noch ein florierendes Kleingewerbe, eine Raiffeisenkassa, eine Milchsammelstelle der Molkerei Brünn und eine Mühle, welche aber im Jahre 1889 aufgrund der Thayaregulierung aufgelassen wurde. Vier Jahre später wurde im Ort eine Freiwillige Feuer- und Wasserwehr gegründet.
</p><p>Zum 50-jährigen Thronjubiläum des Kaisers wurde im Jahre 1908 der kaiserlichen Familie durch ein Kaiser-Josef-II.-Denkmal gedankt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>1919 wurde der Ort, dessen Bewohner im Jahre 1910 zu 98&nbsp;% der deutschen Sprachgruppe angehörten, Bestandteil der neuen <a href="Tschechoslowakei" title="Tschechoslowakei">Tschechoslowakischen Republik</a>. Im gleichen Jahr wurde das Kaiser-Josef-II.-Denkmal entfernt und auf dessen Sockel im Jahre 1927 ein Kriegerdenkmal errichtet. 1924 erfolgte die Elektrifizierung des Ortes. 1928 wurde das <a href="Markt" title="Markt">Marktrecht</a><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> durch Gurkenmärkte wiederbelebt. In der <a href="Zwischenkriegszeit" title="Zwischenkriegszeit">Zwischenkriegszeit</a> kam es durch neue Siedler und die Neubesetzung von Beamtenposten zu einem vermehrten Zuzug von Personen tschechischer Nationalität.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Durch das Münchner Abkommen wurde Muschau am 1. Oktober 1938 ein Teil des deutschen <a href="Reichsgau_Niederdonau" title="Reichsgau Niederdonau">Reichsgaus Niederdonau</a>.
</p>

<p>Nach dem Ende des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> (8. Mai 1945) – der dort 57 Opfer forderte – kam Muschau wieder zur Tschechoslowakei zurück. Bei Racheakten durch tschechische <i>Partisanen</i> kamen 22&nbsp;Zivilpersonen zu Tode.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Einige Muschauer Familien flohen, der Großteil wurde am 21. August 1945<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> über die Grenze nach Österreich <a href="Vertreibung_der_Deutschen_aus_der_Tschechoslowakei" title="Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei">vertrieben</a>. Offiziell wurden 1946 zwei Ortsbewohner nach Westdeutschland zwangsausgesiedelt.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Neun Personen konnten im Ort verbleiben. 238 Ortsbewohner verblieben in Österreich, 471 Personen wurden nach Deutschland weitertransferiert.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Die für den Untergang vorgesehene Gemeinde wurde 1976 nach <a href="Pasohl%C3%A1vky" title="Pasohlávky">Pasohlávky</a> (<i>Weißstätten</i>) eingemeindet. Nach der Flutung wurde Mušov am 1. Januar 1980 aufgelöst. Zuvor waren die Bewohner des früheren Marktfleckens nach Pasohlávky (<i>Weißstätten</i>) und <a href="Poho%C5%99elice" title="Pohořelice">Pohořelice</a> (<i>Pohrlitz</i>) umgesiedelt worden. An Mušov erinnern nur vier Inseln im mittleren Stausee. Auf der größten Insel steht die Kirche von Mušov. Eigentümer der Kirche ist seit 1999 die Gemeinde <a href="Iva%C5%88" title="Ivaň">Ivaň</a> (<i>Eibis</i>).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wappen_und_Siegel">Wappen und Siegel</h2></div>
<p>Mit der Erhebung zum <a href="Markt" title="Markt">Markt</a> erhielt Muschau auch das <a href="Siegel" title="Siegel">Siegelrecht</a> verliehen. Zugleich mit dem Siegelrecht hat der Herrschaftsinhaber Christoph von Liechtenstein seinem Markt 1570 auch ein <a href="Wappen" title="Wappen">Wappen</a> verliehen.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bevölkerungsentwicklung"><span id="Bev.C3.B6lkerungsentwicklung"></span>Bevölkerungsentwicklung</h2></div>
<table class="wikitable toptextcells" style="text-align:center">

<tbody><tr>
<th>Volkszählung
</th>
<th rowspan="2">Einwohner<br>gesamt<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</th>
<th colspan="3">Volkszugehörigkeit der Einwohner
</th></tr>
<tr>
<th>Jahr</th>
<th>Deutsche</th>
<th>Tschechen</th>
<th>Andere
</th></tr>
<tr>
<td>1880</td>
<td>667</td>
<td>662</td>
<td>5</td>
<td>0
</td></tr>
<tr>
<td>1890</td>
<td>695</td>
<td>687</td>
<td>7</td>
<td>1
</td></tr>
<tr>
<td>1900</td>
<td>665</td>
<td>650</td>
<td>14</td>
<td>1
</td></tr>
<tr>
<td>1910</td>
<td>742</td>
<td>729</td>
<td>12</td>
<td>1
</td></tr>
<tr>
<td>1921</td>
<td>742</td>
<td>707</td>
<td>17</td>
<td>18
</td></tr>
<tr>
<td>1930</td>
<td>730</td>
<td>667</td>
<td>38</td>
<td>25
</td></tr></tbody></table>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Sehenswürdigkeiten"><span id="Sehensw.C3.BCrdigkeiten"></span>Sehenswürdigkeiten</h2></div>
<ul><li>Die auf einer Insel liegende ehemalige <a href="St._Leonhard_(Mu%C5%A1ov)" title="St. Leonhard (Mušov)">Pfarrkirche zum hl.&nbsp;Leonhard</a> geht auf einen romanischen Kirchenbau aus der ersten Hälfte des 13.&nbsp;Jahrhunderts zurück. Der Altar des hl.&nbsp;Leonhard wurde nach dem Untergang des Städtchens in die Kirche Mariä Himmelfahrt in <a href="%C4%8Cernv%C3%ADr" title="Černvír">Černvír</a> verbracht<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>J. Matzura: <i>Muschau an der Thaya</i>, 1925</li>
<li>Hans Freising: <i>Neu entdeckte vor-frühgeschichtliche Siedlungen im Gerichtsbezirk Nikolsburg</i>, Tagesbote, 1931</li>
<li>Hans Freising: <i>Kelten im Umland der Polauer Berge</i>, Heimatblatt für den Nikolsburger Bezirk, 1933</li>
<li>Johann Zabel: <i>Kirchlicher Handweiser für Südmähren</i>, 1941, S.&nbsp;21</li>
<li>Josef Freising: <i>Ortsgeschichte von Muschau 1934</i>, Neuauflage, 1991</li>
<li>M. Zemek, Josef Unger: Jižni Moravě, 1982, S.&nbsp;117</li>
<li>Peter Frank: <i>Muschau</i>, 1981</li>
<li>Hans Lederer: <i>Beiträge zur Muschauer Geschichte</i>, 1999</li>
<li>Gerald Frodel, Walfried Blaschka: <i>Der Kreis Nikolsburg A – Z</i>, 2006, S.&nbsp;130&nbsp;ff.</li>
<li><a href="Franz_Josef_Schwoy" title="Franz Josef Schwoy">Franz Josef Schwoy</a>: <i>Topographie vom Markgrafthum Mähren</i>, Bd.&nbsp;1–3, Wien 1793.</li>
<li><a href="Gregor_Wolny" title="Gregor Wolny">Gregor Wolny</a>: <i>Die Markgrafschaft Mähren topographisch, statistisch und historisch</i>. Bd.&nbsp;II, Brünn, 1837, S.&nbsp;202.</li>
<li>Margarethe Beninger, Hans Freising: <i>Die germanischen Bodenfunde in Mähren</i>. (Anstalt für Sudetendeutsche Heimatforschung, Vorgeschichtliche Abteilung&nbsp;4). Reichenberg 1933</li>
<li>Josef Unger, Metoděj Zemek: <i>Z osudů nedávno zaňiklého Mušova</i>, 1982</li>
<li><a href="Anton_Schwetter" title="Anton Schwetter">Anton Schwetter</a>, Siegfried Kern: <i>Heimatkunde für den politischen Bezirk Nikolsburg</i>, 1911</li>
<li>Emil Kordiovsky: <i>Mušov</i> 2000</li>
<li>Kreisrat Nikolsburg im Südmährerbund e.&nbsp;V., D-73304 Geislingen / Steige: <i>Kreis Nikolsburg – Südmähren Die Vertreibung aus der Heimat 1945–1946</i></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Mu%C5%A1ov?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Mušov</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.europas-mitte.de/smpk.html">Muschau in „Alte Postkartenmotive der Südmährischen Gemeinden“</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://portal.suedmaehren.at/wiki/index.php/Muschau">Kulturdatenbank der Heimatvertriebenen</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zanikleobce.cz/index.php?lang=d&amp;obec=3255">Verschwundene Orte nach 1945</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.suedmaehren.at/ort/muschau">https://www.suedmaehren.at/ort/muschau</a></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Miroslav Bálek, Ondrej Šedo: <i>Das frühkaiserzeitliche Lager bei Mušov. Zeugnis eines augusteischen Feldzugs ins Marchgebiet?</i> In: <i><a href="Germania_(Zeitschrift)" title="Germania (Zeitschrift)">Germania</a>.</i> Band 74, 1996, S. 399–414.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">Bernd Längin: <i>Die Hutterer</i>. 1986, S.&nbsp;237.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.actapublica.eu/index.php"><i>Acta Publica</i></a> Registrierungspflichtige Online-Recherche in den historischen Matriken des Mährischen Landesarchivs Brünn (cz., dt.), abgerufen am 22. März 2011.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Szegeda: <i>Heimatkundliches Lesebuch des Schulbezirks Nikolsburg.</i> 1935, approbierter Lehrbehelf, Lehrerverein Pohrlitz Verlag, Muschau, S.&nbsp;87.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">M. Zemek, A. Zimakova: <i>Mistopis Mikolovska 1848–1960</i> Olomouc 1969</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Johann_Wolfgang_Br%C3%BCgel" title="Johann Wolfgang Brügel">Johann Wolfgang Brügel</a>: <i>Tschechen und Deutsche 1918 – 1938</i>. München 1967.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Walfried Blaschka, Gerald Frodl: <i>Der Kreis Nikolsburg von A–Z,</i> Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen an der Steige, 2006, S.&nbsp;216.</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external free" href="https://www.suedmaehren.at/ort/muschau">https://www.suedmaehren.at/ort/muschau</a></span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Archiv Mikulov: <i>Odsun Němců - transport odeslaný dne 20. května, 1946</i></span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Wilhelm Jun/Ludislava Šuláková: <i> Die Problematik des Abschubs der Deutschen</i> in den Akten des Volksausschusses (MNV) und des Bezirks-Volksausschusses (ONV) Nikolsburg. Verlag Maurer, Südmährisches Jahrbuch 2001, S.&nbsp;45, <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220562-5262%22&amp;key=cql">0562-5262</a></span></span>.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Alfred Schickel, Gerald Frodl: <cite style="font-style:italic">Geschichte Südmährens</cite>. <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>3</span>: <i>Die Geschichte der deutschen Südmährer von 1945 bis zur Gegenwart</i>. Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen an der Steige 2001, ISBN 3-927498-27-0, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>239</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Mu%C5%A1ov&amp;rft.au=Alfred+Schickel%2C+Gerald+Frodl&amp;rft.btitle=Geschichte+S%C3%BCdm%C3%A4hrens&amp;rft.date=2001&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3927498270&amp;rft.pages=239&amp;rft.place=Geislingen+an+der+Steige&amp;rft.pub=S%C3%BCdm%C3%A4hrischer+Landschaftsrat&amp;rft.volume=Band+3%3A+Die+Geschichte+der+deutschen+S%C3%BCdm%C3%A4hrer+von+1945+bis+zur+Gegenwart" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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